Tennis :: U.S. Open 2026

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Die US-Open sind nach den Australien Open, French Open und Wimbledon das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres. Das in New York (USA) stattfindende Turnier ist sehr amerikanisch geprägt und damit in krassen Kontrast etwa zu Wimbledon. Schon die Dimensionen des Billie Jean King National Tennis Centers im New Yorker Stadtteil Queens sind rekordverdächtig.
Auch wird bei den Pausen laute Musik gespielt, die Flugzeuge donnern vom nahe gelegenen LaGuardia Airport über den Platz und ruhig während den Ballwechseln ist allenfalls das Personal. Bereits in den frühen Morgenstunden riecht es nach Burger. Die Müllberge sind ebenfalls gigantisch.

Als klassisch kann man die Hartplätze bezeichnen, welche die US-Series über mit blauer Spielfläche und grüner Umrandung aufwarten. Der Belag Deco Turf ist dabei sehr schnell (deutlich schneller als bspw. bei den Australian Open) und die Wilson-Bälle springen relativ flach und schnell ab. Slice-Bälle haben daher gute Wirkung – der Topspin-Effekt hält sich dagegen in Grenzen.

Übrigens spielen die Damen mit anderen Bällen als die Herren. Die Bälle der Damen haben weniger Filz, sind daher etwas kleiner und schneller. Die Herren-Bälle sind schwerer und langsamer und gehen durch den vermehrten Filz bei dem rauen Boden schnell „auf“. Daher sortieren viele Spieler vor dem Aufschlag relativ sorgfältig die Bälle. Im Mixed wird mit den Damen-Bällen gespielt.

Da man auf der leicht rauen Oberfläche nur schemenhaft die Ballabdrücke anhand kleiner Filzteilchen erkennen kann, ist auch bei den US Open das Hawk-Eye („Challenge“) eine wichtige Institution. Die US-Open starteten bereits 1881 als ein zweiwöchiges Herrentennisturnier – heute stürmen jährlich über 700.000 Besucher die US-Open.

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