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Die Formel 1 plant in Saudi Arabien mittelfristig mit einer Verlängerung in Jeddah. Umsiedlung auf neuen Kurs verzögert sich. Qiddiya-Debüt wohl erst 2026.
Der Jeddah Corniche Circuit feierte in der Formel-1-Saison 2021 ein spektakuläres Debüt in der Königsklasse. Neben dem chaotischen Rennverlauf beim Großen Preis von Saudi Arabien sorgte auch die atemberaubend schnelle Strecke für viel Aufsehen.
Doch bereits seit dem Vertragsabschluss des Saudi-Arabien-GPs war klar, dass der Kurs an der Küste des Roten Meeres ein Ablaufdatum hat. Die Formel 1 sollte laut dem ursprünglichen Plan nur für die ersten drei Saisonen des laufenden Vertrages mit der Monarchie in Jeddah an den Start gehen, ehe man nach Qiddiya umzieht.
Doch entgegen diesen ursprünglichen Planungen wird das Rennen voraussichtlich doch noch einige Jahre länger auf dem 6,174-Kilometer langen Kurs in Jeddah bleiben. Das verlautbarte Martin Whitaker, CEO des saudischen Automobil- und Motorrad-Verbandes (SAMF). "Die derzeitige Aussicht ist, dass wir abwarten müssen, was mit Qiddiya passiert", sagte Whitaker.
Beim Debüt von Saudi Arabien im Formel-1-Kalender wurde man diesem Anspruch noch nicht ganz gerecht. Die Rennstrecke in Jeddah wurde im Rekordtempo innerhalb eines halben Jahres hochgezogen. Der Kurs konnte erst wenige Wochen vor dem F1-Debüt fertiggestellt werden, das Umfeld rundherum war dementsprechend noch notdürftig eingerichtet.
